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Häufige Fehler bei der Buchung von Dolmetschern – und wie Sie sie vermeiden

Zu spät, zu wenige, ohne Unterlagen: Die sieben klassischen Buchungsfehler – und wie sie sich vermeiden lassen.

Häufige Fehler bei der Buchung von Dolmetschern

Fast alle Pannen bei mehrsprachigen Veranstaltungen lassen sich auf eine Handvoll Buchungsfehler zurückführen. Die gute Nachricht: Alle sind vermeidbar, wenn man sie kennt.

1. Zu spät buchen. Erfahrene Konferenzdolmetscher für gefragte Sprachen sind sechs bis zwölf Wochen vor dem Termin ausgebucht – erst recht in Messewochen. Wer kurzfristig anfragt, bekommt nicht immer das beste Team, sondern das verfügbare.

2. Nur eine Person pro Sprache. Ab 60 Minuten Dauer sinkt die Qualität eines einzelnen Simultandolmetschers messbar. Der Berufsstandard ist ein Zweierteam pro Kabine. Wer hier spart, spart am falschen Ende.

3. Kein Referenzmaterial. „Der Dolmetscher übersetzt ja alles, was er hört" – stimmt, aber die Qualität steht und fällt mit der Vorbereitung. Ohne Präsentationen, Redemanuskripte, Fachglossare wird selbst der beste Kollege zum Improvisationskünstler.

4. Über die Sprache, nicht das Fach buchen. „Deutsch–Englisch" reicht als Anforderung selten. Ein hervorragender Medizindolmetscher ist bei einer Hauptversammlung fehl am Platz und umgekehrt. Fachprofil und Referenzen zählen.

5. Technik separat und zu spät bestellen. Kabinen, Empfänger, Toning, Regie – wer das getrennt vom Dolmetschteam ausschreibt, koordiniert am Ende selbst. Wir liefern das Paket abgestimmt.

6. Keine Ansprechperson vor Ort. Wenn während der Veranstaltung ein Mikro ausfällt oder ein Redner spontan die Sprache wechselt, muss jemand aus der Regie den kurzen Draht zur Kabine haben.

7. Vertragliches nicht schriftlich klären. Aufzeichnung, Streaming, Nutzungsrechte an der gedolmetschten Fassung – das gehört vor die Veranstaltung, nicht danach.

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